Edelsteine Bedeutung

Bedeutung & Wirkung Türkis - Der Schutzstein der Reisenden

Türkis"Die Hand, die ein Türkis ziert, wird niemals Mangel leiden", lautet ein altes Sprichwort unbekannter Herkunft. Und in der Tat: Zahlreich sind die positiven und unterstützenden Wirkungen, die dem Türkis seit ältesten Zeiten zugeschrieben werden, ist doch der "türkische Stein" − so die wörtliche Übersetzung seines aus dem Französischen stammenden Namens, unter dem er seit dem späten Mittelalter in Europa bekannt ist − einer der ältesten bekannten Schmuck- und Schutzsteine. Bereits unter den Völkern des Altertums, den Ägyptern, Persern und Griechen, aber auch bei den Azteken und den Indianern Nordamerikas sowie den alten Chinesen wurde der blauschillernde Edelstein als besonders mächtiger Schutzstein geschätzt. Es überrascht daher nicht, dass er häufig zu Schmuck für Herrscher und hohe Würdenträger verarbeitet wurde, wovon Museumsvitrinen auf der ganzen Welt zeugen. Darüber hinaus wurde er als Schutzstein für Reiter und Pferd getragen und auch heute noch schenkt man ihn gern Reisenden und Menschen, die viel unterwegs sind wie etwa Berufspendler, um sie gegen Unfälle und Unglück zu schützen. Die enge Verbindung des Türkis zum Thema Reise, Wanderschaft und Ferne mag auch mit seiner Farbe zusammenhängen, denn sein grünlich-blauer oder hellblauer Glanz lässt an das Meer oder den Himmel denken und weckt so Assoziationen von Weite und Unendlichkeit. Nicht von ungefähr gilt er bei den Indianern als Bindeglied zwischen dem ewigen Himmel und dem lebenspendenden Wasser der Seen. Die Färbung des Türkis kann aber auch in ein frisches Apfelgrün hineinspielen und gemahnt so an Frische und Lebenskraft, was sich vitalisierend auf Stimmung und Gemüt und stärkend auf die Zuversicht seines Trägers auswirken kann.

In der abendländischen Astrologie ist der kühl schimmernde Türkis den beiden Tierkreiszeichen Wassermann und Fische zugeordnet. In der hinduistisch geprägten Chakrenlehre, die die feinstofflichen Energiezentren des menschlichen Körpers zum Gegenstand hat und die vielen Menschen heute aus dem Yoga bekannt ist, ist der Türkis dem sogenannten „Vishuddha“, dem Hals- oder Kehlchakra, auch "fünftes Chakra" genannt, zugeordnet. Man schreibt ihm insgesamt eine lindernde und heilende Wirkung bei Atemwegserkrankungen (Hals und Lungen) sowie bei Muskelschmerzen zu. Auch auf Galle, Herz, Kehlkopf und Leber soll er eine wohltuende und förderliche Wirkung entfalten. Weitere Organe und Körperteile, auf die sich die positive und heilsame Energie des Türkis unterstützend auswirkt, sind die Milz und die Zunge, die Schilddrüse sowie das Gewebe der Muskulatur.
Eine weitere seiner Eigenschaften und Wirkungen ist die Stärkung der Aura seines Trägers. Er verleiht ihm Aufrichtigkeit, Überzeugungskraft, Energie und Tatkraft. Ferner ist er ein machtvoller Unterstützer bei Sprach- und Kommunikationsproblemen. Auf flatterhafte, nervöse oder hektische Menschen wirkt der Türkis entspannend und eignet sich als Unterstützer bei Meditationsübungen, die einen Zugang zu Intuition und Inspiration eröffnen, ohne die Kreativität nicht möglich ist. Über seine Wirkung als Schutz- und Heilstein hinaus gilt der Türkis als Stein der Freundschaft, der Treue und Verbundenheit symbolisiert. Seine positiven Eigenschaften und nicht zuletzt seine ästhetischen Reize werden übrigens durch die Verbindung mit Silber verstärkt. Und auch diejenigen, die der Heilkraft der Edelsteine eher skeptisch gegenüberstehen mögen, werden sich an einem schön gearbeiteten Türkisschmuck erfreuen.