Edelsteine Bedeutung

Bedeutung & Wirkung Edelstein Perle

PerlePerlen sind ein wunderbares Geschenk der Natur und werden in vielen Gedichten für ihre Schönheit gerühmt. Oftmals stehen sie auch als Metapher für die vollkommene Schönheit einer Frau. Perlen sind eigentlich keine Mineralien, sondern organische Produkte. Sie entwickeln sich in Muscheln, sobald ein Sandkorn eingedrungen ist und hier Kalk ablagert. Ein Mantel von Perlmutt umschließt dieses Sandkorn und verleiht ihm einen faszinierenden Glanz. Perlmutt ist die Innenschicht einer Perlmuschelschale. Diese wird häufig für Modeschmuck oder Kunstgegenstände verwendet.

Meistens haben Perlen eine rundliche Form. Allerdings erweist es sich als sehr schwierig, zwei völlig identische Perlen zu finden, da sich immer neue Formen bilden. Bereits im 13. Jahrhundert versuchte man, Perlen zu züchten. Dies gelang jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts in großen Mengen. Die Bezeichnung „Perle“ darf nur für reine Naturperlen verwendet werden. Perlen, die gezüchtet wurden, müssen auch so bezeichnet werden. In der Regel begrenzt sich das Lebensalter von Perlen auf etwa 150 Jahre. Hohe Feuchtigkeit oder große Hitze ist schädlich für sie.2 Auch Säuren, die mit Perlen in Berührung kommen, beispielsweise durch Kosmetika, Haarspray oder Hautschweiß, können für die Perlen schädlich sein. Daher sollte man auch bei der Aufbewahrung darauf achten, dass sie in keiner Weise mit Säuren in Verbindung kommen. Zum Beispiel können sich nämlich auch in manchen Stoffen oder Pappkartons Säuren befinden.

Perlen sind im Grunde auf der ganzen Welt verbreitet. Besonders häufig sind sie jedoch am Persischen Golf, in China und Japan, in Australien, am Golf von Mexiko, in Sri Lanka und in Polynesien zu finden. Sie gehören zu der Familie der organischen Edelsteine und weißen einen Härtegrad von 3 bis 4 auf. In den chemischen Mineralklassen werden Perlen dem Carbonat und organischen Substanzen zugewiesen. Die Farben, welche Perlen aufweisen können, sind weit gefächert. Am häufigsten sind sie in Weiß, Blau, Gold, Grün, Creme, Rosa, Silber oder Schwarz zu finden. Im Handel erhält man Perlen als Schmuck- oder Heilperlen.

Am besten trägt man Perlen in Form einer Kette. Viele Menschen legen bei allergischen Beschwerden oder anderen Hautproblemen Perlen auf die betroffenen Hautstellen auf und erreichen somit gute Heilungsergebnisse. Auch bei Appetitlosigkeit und Diabetes sollen Perlen durchaus hilfreich erscheinen. Des Weiteren werden Perlen zum Beispiel gegen Fieber, chronische Kopfschmerzen, Krampfadern, Mandelentzündungen, Magen- und Milzerkrankungen, Reizhusten, Verdauungsbeschwerden, Wetterfühligkeit und Zahnbeschwerden eingesetzt. Aber auch bei einigen psychischen Problemen können Perlen sehr effizient eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Trauer, Stress und Unzufriedenheit besteht die Möglichkeit einer Linderung. Zudem können Perlen innere Konflikte lösen.

Perlen gelten als Steine der Sternzeichen Fische, Krebs und Steinbock.

Bei den Chakren werden sie dem 3. Chakra (Solarplexus-Chakra, Sonnengeflecht, Hara) zugeordnet.

Will man Perlen reinigen oder entladen, legt man sie am besten einmal im Monat etwa 8 Stunden in eine trockene Schale mit Meersalz. Zum Aufladen bietet eine Seeopal- oder Paunamuschel die beste Möglichkeit, um die Energien der Perlen wieder aufzufüllen.