Edelsteine Bedeutung

Edelstein Amethyst - Wirkung

amethyst

Der Amethyst

Der Amethyst gehört zu den Quarzen und besticht durch seine extravagante violette Farbe.
Die Farbvarianten reichen hierbei von einem sehr hellen bis zu einem sehr dunklen Violett.
Der Amethyst steht für den Monat Februar, die Mohshärte beträgt 7. (Die Mohshärte beschreibt die Widerstandsfähigkeit der frischen Bruchstelle bzw. der unverwitterten, natürlichen Oberfläche eines Minerals gegen das Ritzen mit einem harten Gegenstand).

Das Hauptvorkommen liegt in Madagaskar und Brasilien, Urugay, Russland, Sri Lanka. Der Amethyst lässt sich häufig in vulkanischen Gesteinen finden.

Der Amethyst symbolisiert schöpferisches Denken und Weisheit.
Die Bezeichnung des Edelsteins Amethyst entstammt dem griechischen „Amethystos“ und bedeutet übersetzt so viel wie „dem Rausche entgegenwirkend“.
Es bestand die Annahme, das der Träger dieses Steins gegen die berauschende Wirkung von Wein und somit vor Trunkenheit bewahrt werden sollte.

Im russischen Zarenreich spielte der Amethyst eine nicht unbedeutende Rolle. Die russische Zarin Katharina die Große sandte wegen ihm eine beachtliche Anzahl von Bergarbeitern in den Ural (Gebirge in Russland).

Die Göttin Diana soll sich mit einem Amethyst, der damals noch eine weiße Farbe besaß, vor dem Weingott Bachus geschützt haben. Bachus goss roten Wein über den Amethyst, daher soll dieser seine rot-violette Farbe erhalten haben.

Der Amethyst fand schon in der Bibel Erwähnung. Mose beschrieb den Amethyst als ein Sinnbild für den Geist Gottes im Ornat des jüdischen Hohenpriesters.
Der Amethyst war der Stein der Bischöfe und der Kardinäle. Man findet ihn in Prälatenkreuzen.
Im Pforzheimer Schmuckmuseum kann man ihn im sogenannten Papstring (15. Jh.)
bewundern.
Er sollte angeblich eine keusche Gesinnung verleihen und er symbolisiert sowohl Frömmigkeit als auch Vertrauen.
Bei Plinius, einem römischen Gelehrten, ist zu lesen, dass der Amethyst an einem Band aus Hundehaaren am Hals getragen, vor Schlangenbissen schützen soll.

Dem Amethyst wird eine große Zahl weiterer Wunderwerke in den unterschiedlichsten Kulturen nachgesagt.
Es besteht die Annahme, dass er böse Mächte vertrieb, Glück im Krieg und auf der Jagd verlieh und die Felder vor Heuschrecken und schweren Stürmen schützte.
Die Edelsteine sollen über ihre Form, Farbe und die in ihnen vorhandenen Mineralien einen positiven Einfluss auf den Menschen haben.
Steinheiler in der Edelsteintherapie schwören auf die reinigende und ernüchternde Wirkung.
Nach Hildegard von Bingen soll der Amethyst zur Verschönerung des Hautbildes dienen und gegen Insektenstiche wirken.
Der Amethyst soll außerdem gegen überschüssige Magensäure wirken.
Wie bei vielen anderen Edelsteinen auch, wird dem Amethyst eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Zudem soll er die körperliche Regeneration unterstützen. Dies hat zur Folge, dass Krankheiten schneller geheilt werden sollen.
Legt man den Amethyst unters Kopfkissen, so soll dieser Albträumen entgegenwirken.
Über den Amethyst wird angenommen, dass derjenige, der ihn trägt, befähigt werden soll, Trauer besser überwinden zu können.

Außerdem soll der Amethyst folgende Eigenschaften besitzen:
Er soll gegen Nervosität wirken.
Er soll Konzentrationsstörungen entgegenwirken.
Er soll bei Kopfschmerzen und stressbedingten Verspannungen helfen.
Auch auf niedrigen Blutdruck soll der Amethyst eine positive Wirkung ausüben.
Der Amethyst soll bei Prellungen Linderung verschaffen.
Er soll die geistige Wachsamkeit fördern.

Amethystdrusen finden auch häufig Verwendung in der sogenannten „energetischen Aufladung“ und „Reinigung“ von anderen Heilsteinen.